Die Seite ist für eine Auflösung von 1024*786 optimiert!

Überblick
News
Hintergrund
Bilder
Literatur Tipps
Kontakt
Links
News

 

Nachtrag zum Thema Stefan.

-----------

Ich wurde angerufen und gebeten, nicht so viel Negatives über Stefan zu schreiben, doch was ich über ihn schreibe, ist gar nicht böse gemeint. Es handelt sich jedoch bei meinen Berichten um Tatsachen- und Erlebnisberichte. Ich beschreibe in ihnen meine Eindrücke und Erlebnisse und natürlich hinterlässt es einen sehr starken Eindruck, wenn man die ganze Nacht über wach gehalten wird.

Wie ich bereits in früheren Berichten erzählt, habe ist Stefan ein sehr netter Mensch. Ich bin zwei Tage mit ihm zusammen gewandert und habe gemerkt, dass ich mich sehr gut mit ihm unterhalten kann. In dem Moment jedoch, in dem Stefan zu schlafen beginnt, wird er unerträglich.
Ich komme sehr gut mit Stefan aus, möchte jedoch nicht mit ihm in einem Zimmer schlafen.

Wir (Katharina, Michael, Irim und ich) sind dann am nächsten Morgen wieder zusammen gewandert. Irim war noch nicht wieder so ganz fit und hat sich mehrfach übergeben. Wir haben ihn deshalb zeitweise im Rucksack getragen. Als Etappenziel hatten wir uns Ourense gesetzt. Das Wetter war gut, nicht zu heiß, mit einigen Wolken am Himmel und wir liefen meist auf Schotterpisten oder kleinen Straßen. Als nach einiger Zeit viele Häuser, dachten wir, dass dies Ourense sei. Es war aber leider nur ein sich über mehrere Kilometer erstreckender Vorort. Als wir gegen Mittag im Stadtzentrum ankamen, gingen wir als erstes zu den 65 Grad heißen Thermalquellen. Aus diesen, leicht nach Schwefel riechenden Quellen werden auch zwei Schwimmbäder gespeist.

Katharina, Irim und Michael sind noch in Ourense geblieben, ich aber bin am nächsten Tag weiter nach Cea gegangen. Domingo hatte mir die Herberge in Cea empfohlen. Sie war auch wirklich sehr gut. Hier traf ich das erste Mal auf Ron und Jayne aus Großbritannien, wir drei waren die einzigen in der Herberge. Da ich am nächsten Tag nur nach Castro Dozon wollte, bin ich nicht so früh wie sonst aufgestanden und habe erst noch in einer Bar gefrühstückt. Die Herberge in Castro Dozon war jedoch geschlossen so das ich noch bis Laxe bei Lalin weiter gehen musste. Hier gab es eine ganz neue Herberge, gerade seit drei Monaten geöffnet und auch entsprechend gut und sauber. Von Laxe bin ich am 18.07 nach Puent Ulla gewandert, wo am späten Nachmittag auch noch Ron und Jayne ankamen. Die Wirtin der als Herberge genutzten Pension sprach Deutsch, was wieder einiges bei der Verständigung erleichterte. Sie legte mir gleich drei große Handtücher hin und packte mir ein Lunchpacket für den nächsten Morgen.

Und das war heute, der Tag meiner Ankunft in Santiago de Compostella!!!

[Überblick] [News] [Hintergrund] [Bilder] [Literatur Tipps] [Kontakt] [Links]